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1. März 2025  (aktualisiert am 11. Juli 2025)

Sanierung von geschädigten Bauwerksabdichtungen

von  Fachredaktion für energetisches Sanieren | 4 Min. Lesezeit | #Saint Gobain Weber  #Baseguard  #Reaktivabdichtung  #Abdichtung  #2K-Dickbeschichtung 

Bei älteren Bauwerken kann eine Keller-/Sockelabdichtung komplett fehlen, was sich im Laufe der Zeit und insbesondere durch klimatische Veränderungen, wie Starkregenereignisse oder Bodenveränderungen durch Trockenperioden zu einem Feuchteproblem auswachsen kann.

Sehr häufig treten aber auch Feuchteschäden bei Gebäude auf, die zwar abgedichtet sind, deren Abdichtungen jedoch schadhaft ist. Die Gründe für fehlerhafte Abdichtungen können vielfältig sein: Planungs- und/oder Ausführungsfehler, Rissbildung durch Erdbewegung oder Bodenveränderungen, anfällige Schwachstellen und Abplatzungen u.v.m. Werden irgendwann die Folgen der Feuchteschädigung sichtbar, wie Salzausblühungen, Schimmelbefall, Stockflecken oder gar Hausschwammbefall, ist die Ursache des Schadens oft nur noch schwer identifizierbar. Es gilt jedoch zu handeln, damit die Bausubstanz nicht noch weiter geschädigt wird.

Sanierung defekter Altbitumenflächen

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Für die Bauwerksabdichtung werden schon lange zumeist pastöse, kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen verwandt. Aufgrund ihrer hohen Flexibilität und Rissüberbrückung eigneten sie sich besonders für Kelleraußenwandabdichtung, also im erdberührenden Bereich.
Heute sind es vornehmlich moderne Reaktivabdichtungen, die zum Einsatz kommen. Sie sind in ihren Eigenschaften, Anwendungsmöglichkeiten und Verarbeitungsvorteilen den klassischen Abdichtungen überlegen. Eine diffusionsoffene Reaktivabdichtung ist ebenso hoch flexibel und rissüberbrückend wie druckfest und druckwasserdicht. Im Vergleich zu konventionellen Abdichtungen ist auch die Verarbeitung optimiert: Selbst bei niedrigen Temperaturen und feuchten Untergründen findet ein zügiges Abbinden statt.

Bitumenfreie Reaktivabdichtungen auf Altbitumenflächen?!

Grundsätzlich ist eine „einfache“ Aufbringung einer bitumenfreien Dickbeschichtung auf eine alte Bitumenabdichtung nicht möglich. Einige bitumenfreie Reaktivabdichtungen eignen sich jedoch insbesondere auch für die Sanierung defekter Altbitumenflächen – ideal ist dazu etwa weber BaseGuard.

Diese 2K-Dickbeschichtung kann im patentierten System als Haftbrücke und Neuabdichtung in Einem eingesetzt werden. Als Kratz- und Kontaktspachtelung wird weber BaseGuard als Haftbrücke auf dem vorhandenen Bitumenuntergrund verwendet. Die Abdichtungsschichten werden anschließend mit einer Schichtdickenkelle zweischichtig aufgetragen, wobei in die erste Abdichtungslage ein Glasseidengewebe einzulegen ist. So ist diese Reaktivabdichtung auch zur Sanierung schadhafter Bitumendickbeschichtungen hervorragend geeignet.

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Weber BaseGuard ist bei Temperaturen zwischen 3 und 30 °C witterungsunabhängig zu verarbeiten und bindet auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen schnell ab. Die reaktive 2K-Dickbeschichtung eignet sich ebenso als Spachtel, Schlämme oder maschinell verarbeitet für die universelle Keller- und Sockelabdichtung, die Abdichtung von Keller- oder bodentiefen Fenstern sowie als Kleber für Perimeterdämmplatten u.v.m.

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